13. Mai 2013

Cloud-Computing: IBM und GAD bauen erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus

Strategischen Partnerschaft bis Ende 2014 verlängert

Bereits über 30.000 Bankmitarbeiter von Volksbanken und Raiffeisenbanken nutzen bank21 im Web – die Cloud-Variante des bewährten Bankenverfahrens der GAD, dem Spezialisten für Banken-IT aus Münster. Bis Ende 2013 werden es 60.000 Bankmitarbeiter bei rund 430 Banken sein. bank21 ist damit nicht nur das erste komplett webfähige Bankenverfahren in Deutschland, sondern steht ab Mai 2013 auch als Web-Applikation für das iPad zur Verfügung. IBM und GAD haben in den letzten drei Jahren unter dem Projektnamen „wave“ ein bislang in der Finanzwirtschaft einmaliges Cloud-Konzept etabliert – und damit die gemeinsam gesteckten Ziele erreicht. Auf der Grundlage dieses Erfolges wird die strategische Partnerschaft jetzt weiter ausgebaut.

Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD dazu: „Wir haben mit der strategischen Ausrichtung auf Web- und Browsertechnologien frühzeitig die richtigen Weichen gestellt und einen neuen technischen Standard geschaffen. Im Cloud-Zeitalter wird IT endgültig zum zentralen Gestaltungselement für ein nachhaltiges und somit zukunftsfähiges Bankgeschäft. Für die weiteren Schritte wissen wir mit IBM einen verlässlichen und international bedeutenden IT-Partner an unserer Seite.“

„Wir freuen uns über den Ausbau der Partnerschaft mit der GAD. Basierend auf unserer jahrzehntelangen Erfahrung in der Finanzwirtschaft und unter Einsatz modernster Front-End-Web- und Mobil-Anwendungen sowie deren Anbindung über offene Schnittstellen an zukunftsweisende Cloud-Infrastruktur leisten wir wertvolle Beiträge für wettbewerbsfähige Gesamtlösungen im anspruchsvollen Bankenmarkt“, unterstreicht Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH.

Mit bank21 im Web verändert die GAD grundlegend die Art und Weise, wie IT in den Banken bereitgestellt und genutzt wird: Der Bankmitarbeiter greift über einen Browser und ein vollständig nach außen abgesichertes Netzwerk auf das Bankenverfahren in der sicheren Private Cloud zu. Damit eng verknüpft ist auch ein anspruchsvolles Zentralisierungsprojekt, bei dem GAD und IBM eng zusammenarbeiten. Sämtliche in den Banken eingesetzten IT-Lösungen – das heißt zusätzlich zu bank21 auch alle dezentralen Anwendungen der GAD-Gruppe und zukünftig alle bankeigenen Anwendungen – werden zentral im Rechenzentrum der GAD in Münster betrieben und über einen Browser oder übergangsweise virtualisiert in der Bank vor Ort nutzbar sein. Auch der Einsatz von mobilen Endgeräten, wie z. B. Tablets, in Beratungsgesprächen wird ermöglicht. Ab Mai 2013 steht der komplette Funktionsumfang von bank21 bei voller Integration der iPad-typischen Bedienelemente zur Verfügung. Gleichzeitig eröffnet diese Mobilität in der Kundenberatung neue Chancen für Ertragspotenziale und Wettbewerbsvorteile.

Die IBM bringt ihre Expertise sowohl bei der Weiterentwicklung dieser Cloud-Strategie für Volksbanken und Raiffeisenbanken ein, als auch beim Einsatz von Big Data-Technologien. Denn nicht nur die schiere Datenmenge wächst rasant, sondern auch ihre gezielte Analyse, Verknüpfung und Auswertung stellen neue Herausforderungen an die IT. Auch regulatorische Anforderungen spielen eine wesentliche Rolle, wenn es darum geht, große Datenmengen zu verarbeiten und über einen längeren Zeitraum speichern und abrufen zu können. Gefragt ist hier eine intelligente und effiziente Weiterentwicklung der IT-Infrastruktur: von der Storage- und Netzwerktechnik über die Datenbanksoftware bis hin zum richtigen Business-Intelligence-Instrumentarium.

Ein weiterer Fokus der strategischen Partnerschaft zwischen IBM und GAD liegt auf der Steigerung der Hochverfügbarkeit von GAD-Lösungen. Die GAD gehört europaweit zu den ersten fünf IT-Dienstleistern, die als Mitglied des IBM Programms 'Business Resiliency Partnership' gemeinsam mit IBM an der Hochverfügbarkeit von Web-Technologien und Cloud-Services arbeitet.

„Wir verstehen Banken-IT seit jeher nicht nur als Werkzeug für höhere Effizienz und sinkende Kosten, sondern auch als einen strategischen Wettbewerbsfaktor. In der Finanzbranche gilt Cloud Computing inzwischen als Königsweg für nachhaltige Kostenreduktion und schlankere IT-Prozesse“, so Anno Lederer abschließend.

Bildunterschrift:

Martina Koederitz, Vorsitzende der Geschäftsführung der IBM Deutschland GmbH, und Anno Lederer, Vorstandsvorsitzender der GAD bauen die erfolgreiche Zusammenarbeit weiter aus. (Quelle: GAD eG)

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