12. Juni 2013

GAD übt den Notfall

Notfallsituationen können in einem Rechenzentrum (RZ) jederzeit und ohne Vorwarnung auftreten. Umso wichtiger ist es, darauf gut vorbereitet zu sein. Das hat die GAD, Spezialist für Banken-IT, am Montag, den 10. Juni, in einer umfangreichen Notfallübung unter Beweis gestellt. Über 24 Stunden lang hat sie alle IT-Services, die im Regelfall auf zwei RZ verteilt sind, von nur einem Rechenzentrum aus betrieben. Für den Test wurden die aktuellen Notfallpläne angewandt, die auch bei einem Ausfall eines der beiden GAD-Rechenzentren ausgeführt werden. „Ein wichtiges Ziel war die Beibehaltung eines reibungslosen Betriebes für die Kunden der GAD während des gesamten Tests. Die große Herausforderung bestand in der Komplettverlagerung aller IT-Services sowie der anschließenden Rückverlagerung. Oberste Priorität hatte dabei die Risikobeherrschung“, unterstreicht Claus-Dieter Toben, Vorstandsmitglied der GAD, der das Ressort Produktion verantwortet.

Der Betrieb der IT-Services aus nur einem Rechenzentrum fand so real wie möglich an einem Werktag unter voller Last statt. Die GAD hat mit ihrer Übung in der Praxis gezeigt, dass sie die Anforderungen im Bereich Notfallvorsorge als Bankenrechenzentrum erfüllt.

Vertreter der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) beobachteten den Test vor Ort und haben sich von den IT-Experten der GAD die Details erläutern lassen. Auch ausgewählte Volksbanken und Raiffeisenbanken waren an den Vorbereitungen beteiligt und haben die Übung intensiv begleitet.

Die GAD hatte für die Notfallübung alle notwendigen Schritte sehr gut und intensiv vorbereitet. Die Komplexität der IT steigt stetig. Umso wichtiger ist es für die GAD, die Leistungsfähigkeit der vorgesehenen Notfallvorsorgekonzepte bestätigt zu sehen.