Sicher und einfach: Mobile Banking auf dem Vormarsch

Nicht nur die junge Generation ist offen für digitale Serviceangebote

Karlsruhe, 13. April 2016 - Smartphones, Tablets und Co sind aus dem alltäglichen Leben nicht mehr wegzudenken. Schnell mal der Familie ein Foto aus dem Urlaub um den halben Globus schicken, in den Neuigkeiten in den sozialen Netzwerken stöbern oder im Netz die neuen Laufschuhe shoppen - die Möglichkeiten sind scheinbar unbegrenzt.

Natürlich macht die Digitalisierung der Gesellschaft auch vor der Finanzbranche nicht halt. Logisch, dass besonders hier Innovationsgeist gefragt ist. Auf der IT- und Bankfachmesse COM16 präsentierte die Fiducia & GAD IT AG auch in diesem Jahr wieder über 150 Exponate, darunter viele Neuheiten.

VR-Scan2Bank: Überweisen leicht gemacht

Bloß den Kontostand checken zu können dürfte den wenigsten Bankkunden heutzutage noch ausreichen. Immer mehr Bankgeschäfte werden auf mobilen Endgeräten erledigt, nutzerfreundlich und sicher muss es sein. Deshalb wird der VR-Banking App nach erfolgreicher Integration von Lösungen wie beispielsweise VR-mobileCash und den optischen Verbesserungen mit dem neuen Dashboard demnächst ein weiteres Schmankerl spendiert: Die Fotoüberweisungsmöglichkeit, die die Fiducia & GAD aktuell unter dem Arbeitstitel VR-Scan2Bank entwickelt.

Erstmalig vorgestellt wurde der Prototyp VR-Scan2Bank im vergangenen Jahr auf der COM15, der Messe der Fiducia & GAD IT AG. Die Lösung ist eine Weiterentwicklung von GiroCode, hierbei wird ein auf die Rechnung aufgedruckter QR-Code abgescannt. Nun, knapp ein Jahr später steht die Fotoüberweisung kurz vor dem Breiteneinsatz. Mit VR-Scan2Bank können Anwender Dokument wie Rechnungen einfach abfotografieren.

Die Rechnungsdaten – inklusive der 22-stelligen IBAN, die für viel Unmut sorgt – werden ausgelesen und automatisch in eine Überweisungsmaske eingefügt. Das lästige Abtippen der Daten entfällt und Fehler werden praktisch ausgeschlossen. Der Nutzer muss die Daten noch einmal überprüfen und anschließend die Überweisung mit einer TAN bestätigen. Perspektivisch könnte VR-Scan2Bank für viele weitere Anwendungsfälle erweitert werden, potentielle Szenarien gibt es bei Bankgeschäften genug: Zum Beispiel ist die Erfassung und Weiterleitung von Unterlagen zur Kontoeröffnung, Kreditanträgen oder zur Baufinanzierung denkbar. Im „Raum Perspektiven“ der COM16 wurde VROrganizer, der Finanzordner in der VR-Banking App, präsentiert. Mit ihm lassen sich beliebige Dokumente Scannen und Speichern.

 

Auf der IT- und Bankfachmesse COM16 präsentierte die Fiducia & GAD unter dem Motto „Zukunft ganz nah“ wieder zahlreiche Neuerungen für Banken und Bankkunden.

VR-VideoIdent: Rechtssichere Kundenidentifikation per Video-Chat

Kein Weg zur Postfiliale mehr: Bei Volksbanken und Raiffeisenbanken können Kunden ein neues Online-Konto künftig auch ohne das langwierige, bislang aber notwendige Post-Ident-Verfahren eröffnen.  Als Alternative zum Post-Ident-Verfahren können Banken mit VR-VideoIdent ihren Kunden bei Vertragsabschlüssen eine zeitgemäße und bequeme Identifikationsmöglichkeit zur rechtssicheren Legitimation per Videokonferenz anbieten.

Für Bankkunden bringt die im privaten Alltag längst selbstverständliche Kommunikation per Video-Chat zum Beispiel bei einer Online-Kontoeröffnung entscheidende Vorteile: Sie müssen vorab keine Formulare aus dem Internet mehr laden, ausdrucken, ausfüllen und damit schließlich in einer Postfiliale ihre Identität durch einen dortigen Mitarbeiter feststellen lassen. Stattdessen vollzieht sich der Legitimationsprozess mit VR-VideoIdent komplett in der gewohnten Online-Umgebung. Von VR-VideoIdent profitieren vor allem Kunden, die relativ weit entfernt von ihrer Bank wohnen. Insbesondere in ländlichen Gebieten, wo nicht an jeder Ecke eine Postfiliale oder Bankfiliale zu finden ist.

Die Erfahrung in Pilotbanken zeigt, dass anders als noch vor zehn Jahren heute keineswegs nur die junge Generation der Digital Natives offen ist für neue digitale Serviceangebote. Im Gegenteil: Gerade beim Thema Onlinebanking hat die Akzeptanz bei den älteren Kundengruppen in den vergangenen Jahren sichtbar zugenommen.

VR-Banking App: Mobiler Alleskönner auf dem Vormarsch

Gut ein Viertel der Smartphone-Nutzer favorisiert eine dedizierte Banking-App. Ein klarer Vorteil gegenüber mobilen Browseranwendungen ergibt sich hierbei aus der verbesserten Integration spezifischer Smartphone-Leistungsmerkmale wie beispielsweise der Kamerafunktion. Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken sind beim Mobile-Banking auf der sicheren Seite. Zu diesem Ergebnis kam im Mai 2015 auch eine Untersuchung der Stiftung Warentest. Ein weiteres Plus an Sicherheit gibt es für die Nutzer der iOS-Version der App: Hier müssen auf Wunsch nicht jedes Mal die Log-in-Daten eingegeben werden. Denn: Die Anmeldung kann über Apples TouchID auch mit dem einzigartigen Fingerabdruck des Nutzers legitimiert werden. Indem der Kunde den in den Home-Button integrierten Fingerabdruckscanner nutzt, erfolgt die Anmeldung zugleich schnell, komfortabel und sicher.

Mit dem vergangenen Release erhielt die Lösung neben einigen kleineren Erweiterungen, wie der Möglichkeit, in Umsätzen zu suchen oder Vorlagen ohne eine Überweisung zu erstellen, auch eine optische Veränderung.

Mit dem Dashboard präsentiert sich die App fortan in einem neuen Gewand. Der Bankkunde hat hier dank des modularen und individuellen Aufbaus immer seine aktuellen Themen im Blick. Nach der Autorisierung wird statt der Personen und Kontenübersicht das Dashboard angezeigt.

 

Beate Fenneker                          
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Die Fiducia & GAD IT AG

Die Fiducia & GAD IT AG ist der Dienstleister für Informationstechnologie der genossenschaftlichen Finanzgruppe. Das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Karlsruhe und Münster sowie Niederlassungen in München, Frankfurt und Berlin beschäftigt gegenwärtig fast 5.600 Mitarbeiter, die gemeinsam einen jährlichen Konzernumsatz von rund 1,26 Milliarden Euro erwirtschaften. Zum Kundenkreis der Fiducia & GAD zählen alle 1.100 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland, die Unternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie zahlreiche Privatbanken und Unternehmen anderer Branchen, darunter auch der ADAC. Die Fiducia & GAD betreut mehr als 164.000 Bankarbeitsplätze, verwaltet knapp 100 Millionen Kundenkonten und stellt mit bundesweit gut 38.000 Selbstbedienungsgeräten flächendeckend auch die reibungslose Bargeldversorgung sicher. In ihren vier Hochsicherheitsrechenzentren betreibt die Fiducia & GAD derzeit die beiden Bankverfahren „agree“ und  „bank21“, die in den kommenden Jahren schrittweise durch das einheitliche Zukunftsverfahren „agree21“ abgelöst werden.

Weitere Informationen:

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