Startschuss für Basel III gefallen

Neue IT-Prozesslandschaft entlastet Banken bei der Umsetzung

Karlsruhe, 13. September 2013 – Mit dem „Go“ der Europäischen Union und der bevorstehenden Ratifizierung in der Bundesrepublik steht dem Start von Basel III am
1. Januar 2014 nichts mehr im Wege. Doch die neuen Regeln verändern die Bankenwelt massiv, und die Umsetzung auf IT-Ebene ist nicht nur für die Kreditinstitute eine Herausforderung. Die Fiducia setzt die Anforderungen des Reformpakets für rund 750 angeschlossene Banken um und hat sich darauf schon frühzeitig eingestellt. In puncto Basel III denkt das Unternehmen bereits seit 2011 strategisch für seine Kunden voraus, suchte nach neuen Lösungen und entwickelte sein Bankensystem agree im Hinblick auf die künftigen Regularien weiter.

Jetzt ist die Bank-Praxis enorm gefordert – gute IT entspannt den Change-Prozess
Die kommenden Reformen umfassen die Bereiche Eigenmittelanforderungen, Groß- und Millionenkredite, Liquidität, Leverage Ratio sowie Finanzinformationen. Entsprechend machte die Fiducia mobil: Leistungsspektrum und Systeme wurden nicht nur angepasst, sondern auch aufgerüstet. Denn um die neuen Regelungen zeitgerecht umzusetzen, sind die Banken und Bankberater in der Praxis immens gefordert. Klaus-Peter Bruns, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG: „Die durch Basel III entstehende Aufwandserhöhung ist für die Banken nur mit intelligenter IT-Unterstützung zu bewältigen. Unser Bankverfahren agree leistet das und lässt sich dabei einfach handhaben und navigieren.“

Es ist das Ziel der Fiducia, die Last der Banken zu kompensieren. „Zu Gute kommt uns, dass wir sehr frühzeitig die moderne Plattform für das gesamte Meldewesen in agree aus der Taufe gehoben haben. Sie schafft den Banken deutliche Mehrwerte im Bearbeitungsprozess, im maschinellen Unterstützungsgrad und bei den Auswertungen“, erklärt Patrick Yousefian, zuständiger Hauptabteilungsleiter Produktmanagement Produktions- und Steuerungsbank bei der Fiducia. Zudem ist alles sehr benutzerfreundlich aufbereitet. „Die neuen Lösungen wurden aus der Sicht unserer Anwender erstellt und immer wieder mit deren Bearbeitungsprozessen abgeglichen“, so Yousefian. Das schlägt sich auch in der Darstellung des Programms nieder. So zeigt ein Ampelsystem dem Anwender beim neuen Kreditmeldewesen etwa an, wenn die Datenqualität nicht ausreichend ist. Auch andere Herausforderungen wurden beachtet: Größere Schwankungen der Kennziffern zu den Eigenmittelanforderungen, Liquidität und Leverage Ratio werden angezeigt, damit solche kritischen Fälle schnell wahrgenommen und gezielt bearbeitet werden können.

Kreditvergaben: Software erkennt heikle Sachverhalte frühzeitig
Ein fachlicher Schwerpunkt lag für die Fiducia in der Neukonzeption von agree in Bezug auf das Thema Eigen- oder Kernkapital der Banken. Grund: Kreditvergaben sind nur zulässig, wenn die Risiken daraus mit Eigenmitteln unterlegt werden können. Risiken müssen vorab also genau eingeschätzt werden, denn risikobehaftetes oder ausgefallenes Kreditgeschäft wird mit hohen Gewichten bei der Eigenmittelunterlegung belastet. Um das zu vermeiden, schuf die Fiducia neue Systematiken zur Berechnung der Eigenmittelzusammensetzung, die die Banken langfristig unterstützen. Zusätzlich unterstützt agree die Bestimmung von Kreditrisiken und Ausfallwahrscheinlichkeiten. Hierbei hilft intelligente Software, heikle Sachverhalte frühzeitig zu erkennen und entlastet damit die Bankmitarbeiter.

Bereits jetzt setzen 15 Geldinstitute die neue Lösung im Parallelbetrieb ein. Dabei werden neue Anforderungen stetig eingearbeitet und Funktionen verfeinert. Zurzeit werden die IT-Strukturen soweit angepasst, dass sie ab 1. Januar 2014 regelkonform in den Banken laufen. In den nächsten Jahren ist mit weiteren aufsichtsrechtlichen Neueinführungen zu rechnen. Daher legt die Fiducia besonderes Augenmerk darauf, wie diese immer kurzfristiger, flexibel und effizient zu integrieren sind. Die moderne und agile Architektur von agree ist da eine wichtige Grundlage und garantiert zudem Zukunftssicherheit. Trotz großer Umwälzungen kann also Ruhe bewahrt werden – die Entlastung der Banken ist bei den IT-Strategen im wahrsten Sinne des Wortes „vorprogrammiert“.