Führungskräfte der Fiducia IT AG bauen den Schulhof der Karlsruher Gutenbergschule um

Karlsruhe, 11. Juni 2013 – „Bau die Zukunft – mutig und emotional.“ Unter diesem Leitmotiv tauschen Mitte Juni insgesamt 180 Führungskräfte der Fiducia IT AG für zehn Tage lang Anzug und Krawatte gegen Blaumann und Schutzhelm. Vom 11. bis 21. Juni legen die Karlsruher IT-Spezialisten Maus und Tastatur beiseite und greifen stattdessen im Wechselschichtbetrieb zu Hammer, Säge oder Spaten. Sie haben sich vorgenommen, den Schulhof der Gutenbergschule großflächig „aufzumöbeln“ und das im wahrsten Wortsinn. Denn wo heute noch grauer Asphalt vorherrscht, sollen in kürzester Zeit zahlreiche Spiel- und Bewegungsangebote für die Schülerinnen und Schüler entstehen – von Stangenrutschen über Klettertürme bis hin zu einer Graffiti-Wand und einer Chill-out Area. Die Ideen und Modell-Entwürfe hierfür entstanden im Rahmen eines Führungskräfte-Workshops des Karlsruher IT-Dienstleisters. Für diese Personalentwicklungsmaßnahme stellt die Fiducia jedoch nicht nur ihre Mitarbeiter zur Verfügung, sondern sie übernimmt darüber hinaus die Kosten des benötigten Materials in einem Gesamtwert von mehreren zehntausend Euro. Den ersten Spatenstich am Dienstag, 11. Juni, begleiteten neben zahlreichen Schülern auch der Karlsruher Baubürgermeister Michael Obert, der Leiter des Gartenbauamts der Stadt Karlsruhe, Helmut Kern, Schulrätin Elke Rosenberg vom Staatlichen Schulamt Karlsruhe, Gunter Vogel, Schulleiter der Gutenbergschule, sowie Klaus-Peter Bruns, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia.

„Unser Schichtplan ist exakt getaktet. Jeder von uns hat anderthalb Tage Dienst auf der Baustelle, so dass wir stets mit etwa 30 Kollegen am Schulhof vor Ort sind“, sagt Christian Schmidt, Abteilungsleiter bei der Fiducia und einer der Verantwortlichen für das Großprojekt. Begleitet und unterstützt wird das Vorhaben von der ALEA GmbH, einem auf Organisations- und Managemententwicklung spezialisierten Beratungsunternehmen in Marburg, sowie der Stadt Karlsruhe, die Vorarbeiten wie den Erdaushub übernommen hat. Somit können sich die IT-Experten voll auf die Aufbauten konzentrieren. Der Zeitplan für den Schulhofumbau ist sportlich, schon nach zehn Tagen soll sich das Areal im neuen Gewand präsentieren, einschließlich Abnahme durch den TÜV. Die offizielle Übergabe an die Schule findet dann im feierlichen Rahmen am Freitag, 12. Juli, statt.

Hintergrund dieses einmaligen Fiducia-Engagements ist die jährliche Tagung der Führungskräfte des Unternehmens. Die für das Programm zuständige Gestaltungsgruppe hatte sich vorgenommen, 2013 neue Wege zu beschreiten. „Wir wollten etwas Nachhaltiges und Anfassbares schaffen, einmal weg von den reinen Unternehmensthemen“, schildert Alexander Gastann, Referent der Bereichsleitung IT-Services. Die Idee, einer Karlsruher Schule etwas Gutes zu tun, sei dabei gleich auf große Resonanz gestoßen. Die Stadt Karlsruhe habe entsprechende Vorschläge unterbreitet, von denen sich die Fiducia schließlich für die Gutenbergschule entschied. „Hier sahen wir den größten Handlungsbedarf und auch die größte Herausforderung für uns“, erläutert Eckhard Dorn, Leiter der Fiducia-Stabsstelle Datenschutz. Bei der Auswahl der Spielgeräte haben sich die IT-Fachleute ganz nah an den „Kundenwünschen“ orientiert: In mehreren Treffen vor Ort hatten die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, ihre Vorstellung des neuen Schulhofs zu präsentieren. Die finale Auswahl übernahmen dann Elternbeirat und Schulleitung.

„Als Dienstleister für Informationstechnologie ist Kundenorientierung bei der Fiducia ein zentrales Thema. Doch kaum jemand artikuliert seine Wünsche und sein Feedback deutlicher, ehrlicher und direkter als ein Kind. Daher wird der Schulhofumbau auch aus dieser Sicht für unsere Führungskräfte jede Menge neuer Erfahrungen mit sich bringen“, schildert Fiducia-Chef Klaus-Peter Bruns, selbst Vater von vier Kindern, seine Erwartungen an das Projekt. Als einer der größten Arbeitgeber der Region sieht sich die Fiducia IT AG in besonderem Maße der Stadt und ihren Bürgern verpflichtet. Aus dieser Verbundenheit heraus entstand auch die seit Jahren bestehende Partnerschaft mit der Lebenshilfe-Stiftung Karlsruhe, die Menschen mit geistiger Behinderung unterstützt. Zum gesellschaftlichen Engagement der Fiducia gehören aber auch die Förderung des Breitensports („Fiducia Baden-Marathon“), die Unterstützung kultureller Ereignisse wie „Klassik am Turm“ oder auch das Sponsoring einer Vortragsreihe am Karlsruher Institut für Technologie (KIT).