Fiducia IT-Kongress „JBFOne“ blickt in eine mobile und agile Zukunft

Experten-Forum diskutiert Konzepte hinter den Kulissen von Big Data und SEPA

München, 21. November 2013 – Über 600 Anwendungsentwickler, Wissenschaftler und IT-Experten kamen auf der „JBFOne“, dem IT-Kongress der Fiducia IT AG, in München zusammen. Referenten der Fiducia und führender IT-Häuser wie Google, T-Systems, aber auch Wissenschaftler diskutierten Anwendungsmöglichkeiten und Risiken neuer Technologien.

Im Mittelpunkt der zweitägigen Konferenz und ihren 46 Vorträgen: Strategische Überlegungen der Fiducia sowie Zukunftsvisionen im IT-Bereich und Case Studies. Dazu zählt auch ein vermeintlich „alter Hut“ wie der Mainframe. Seine 50-jährige Erfolgsgeschichte ist begründet in der Wandlungsfähigkeit des Systems, mit dem heute sogar Web Anwendungen realisiert werden. Die 11. Auflage der „JBFOne“ hielt aber noch mehr spannende Themen parat.

Die Zukunft ist mobil
Schon kurz vor dem Einsatz in einer Bank befindet sich die App „agree Touch: Impulse“. 20 Banken testeten vier Monate lang die interaktive Ergänzung des Banksystems „agree“ in einem Feldversuch. Die in der Vaadin-Technologie entwickelte App funktioniert wie selbstverständlich auf Windows 8-Tablets aber auch auf iPads. Nach Meinung der Anwender hat sie durchaus das Potenzial, Kunden die Angebote ihrer Bank künftig spielerisch näher zu bringen. Die sicherheitstechnisch eher problematische Seite der Mobilität behandelte der Vortrag von Prof. Jörn Müller-Quade vom KIT in Karlsruhe. Unter dem Stichwort „Mobile device security“ zeigte der Kryptographie-Spezialist Lösungsansätze, wie man etwa Smartphones absichert, damit sie für den Einsatz von Banking Geschäften wie mobilePayment und mobileCash nutzbar sind.

Agile Softwareentwicklung
Doch nicht nur die Anwendungen wandeln sich, sondern auch die Art, wie sie entstehen. Agiles Software-Engineering bestimmt den aktuellen Trend. 2013 hat die Fiducia begonnen, in ihren agilen Pilotprojekten systematisch Agile Software Engineering-Know-how aufzubauen. Auf der  „JBFOne“ stellte sie ihr Konzept vor und berichtete von den Erfahrungen aus den ersten Projekten.

Big Data in Theorie und Praxis
Big Data ist in aller Munde. Bedingt durch ein ständig wachsendes Datenvolumen stoßen herkömmliche Systeme an ihre Grenzen. Eine neue Generation von Datenbanken wurde geboren, um exakt diese Problematik zu beseitigen. Die Aufwände von Tabellen-Anpassungen auf Grund sich verändernder Datenstrukturen entfallen. Neben dem grundsätzlichen Verständnis für Big Data, stellten Experten von NTT auf der „JBFOne“ verschiedene Varianten dieser sogenannten NoSQL Datenbanken und ihre Möglichkeiten vor.

Automation von Geschäftsprozessen
Künftig laufen in Banken noch mehr Geschäftsprozesse automatisch ab oder werden teilautomatisiert. Die Fiducia baut entsprechend die Module ihres „agree“ Prozessmanagement Systems weiter aus. Business Process Management und Geschäftsregelkomponenten (Business Rule Engine) bilden eine noch leistungsfähigere Plattform für Automation und Vereinfachung.

SEPA und Basel III zeigen Wirkung
Single Euro Payments Area (SEPA) schafft nicht nur einen einheitlichen Zahlungsraum in Europa. SEPA bietet auch die Chance für Veränderungen. Die Fiducia hat sie genutzt, um ihre technische Infrastruktur noch weiter zu modernisieren. So wurde die Business-Logik in Java abgebildet und eine neue zentrale Zahlungsverkehrs-Datenbank entwickelt. Ein weiterer Vortrag dokumentierte, wie die Vorgaben für Basel III genutzt wurden. So hat die neue Zielarchitektur für das Meldewesen den zunehmend von der Aufsicht und dem Markt geforderten integrierten Blick auf alle Aspekte der Steuerungsbank aufgenommen. Dazu gehören eine integrierte Datenhaltung der Ausgangsdaten, Zwischenergebnissen auf Geschäftsebene und aggregierte und berechnete Formulardaten.

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