Banksystem agree feiert 10. Geburtstag

„Forever young“ dank innovativer Architektur und Weitblick

Karlsruhe, 30. Januar 2014 – Anfang 2004 wechselten die ersten Banken auf agree. Heute ist es eines der erfolgreichsten Banksysteme in Deutschland. Rund 700 Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie 50 Privatbanken geben ihrer IT-Lösung in regelmäßigen Befragungen Bestnoten. Studien und Unternehmensberatungen bescheinigen: agree ist heute genauso innovativ und zukunftsweisend wie vor 10 Jahren.

2003 fusionierten die Fiducia IT AG und die Rechenzentrale Bayerischer Genossenschaften e.G. (RBG) zur Fiducia. „Dabei war unser selbstgestecktes Ziel, die bestehenden Banksysteme der beiden Partner durch eine neue, bessere Lösung abzulösen“, so Klaus-Peter Bruns, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG. Technologische Basis wurde das moderne Java-basierte Banking Framework.

Zukunft klar im Blick
Klaus-Peter Bruns, damals Leiter Anwendungsentwicklung, gilt als die treibende Kraft bei der erfolgreichen technischen Umsetzung. „Wir wollten mit agree die Banken ganz besonders bei den Vertriebsprozessen unterstützen. Gleichzeitig sollten Standardabläufe möglichst automatisch ablaufen, um Bankmitarbeiter von Routineaufgaben zu entlasten“, beschreibt er die damaligen Überlegungen. Was heute mit Cloud Computing als Innovation gilt, nahm das Konzept der Fiducia vor 10 Jahren bereits vorweg. „Komplexe IT-Prozesse wie Datensicherung, Wartung und Administration der Systeme sollten sich nach der Einführung von agree an das Rechenzentrum der Fiducia auslagern lassen. Und weil agree auf der Java Banking Framework-Architektur (JBF) beruht, waren wir unabhängig von der in den Banken vorhandenen Systemplattform. Ein Vorteil, der uns auch heute noch bei der Weiterentwicklung von agree zugute kommt“, so Bruns.

Umstieg nach Plan
Die Eckpunkte des Banksystems waren somit umrissen. Die Verantwortlichen konnten die Umstellung der Banken auf das neue System in Angriff nehmen. Der ambitionierte Zeitplan des Mammutprojekts wurde eingehalten. Mitte 2007 nutzten die damals noch 840 Volksbanken und Raiffeisenbanken mit mehr als 100.000 Arbeitsplätzen und rund 23.000 SB-Automaten agree.


Prozesse schnell und sicher
Von Anfang an entwickelt sich agree kontinuierlich weiter. Besonderen Wert legen seine Macher dabei auf die Schnittstelle zwischen Bankanwender und Software. „So lassen sich Vertriebs- und Bankprozesse mit agree einfach, schnell und damit kostengünstig steuern. Anwender finden sich auf der Oberfläche intuitiv zurecht. Sie erhalten wieder mehr Zeit für den Dialog mit ihrem Kunden“, erläutert Bruns.

Jedes Release bringt Neuerungen oder Weiterentwicklungen. So lassen sich seit 2006 Kompetenzen auf verschiedenen Hierarchie-Ebenen systematisch und fein steuern. Seit Anfang 2007 können Banken ihren Kunden ausgewählte Bankprodukte online verkaufen. Zusätzlich werden wesentliche Prozesse noch stärker workflow-gesteuert. Sogenannte „Assistenten“ führen seit Anfang 2010 Bankberater sicher und schnell durch die Abläufe. Viele Prozess-Schritte laufen automatisch ab. Seit 2012 wird der Bankkunde noch stärker in die Geschäftsprozesse integriert. „Co-Creation“ ist das Stichwort. agree ermöglicht nach der neuen Logik dem Kunden nicht nur, über unterschiedliche Kanäle wie den Rechner oder das Smartphone seine Finanzgeschäfte zu erledigen, er kann sich künftig auch sein individuelles Angebot selbst zuschneiden. Heute wird dem Kunden ein Produkt mit bestimmten Merkmalen angeboten. In Zukunft definiert die Bank Bandbreiten, innerhalb derer der Kunde das Angebot selbst gestalten kann. „Die IT wird immer mehr zur rechten Hand des Bankmitarbeiters“, so Klaus-Peter Bruns. „Darum verbessern wir ständig die Bedienbarkeit und Effizienz von agree BAP und decken heute den gesamten Vertriebskreislauf über alle Kanäle ab.“

agree immer auf der Höhe der Zeit
Zu den wichtigsten Trends in der Finanzbranche gehört derzeit das „Mobile Banking“: Immer mehr Kunden erledigen inzwischen ihre Bankgeschäfte mit Smartphone und Tablet-PC. Seit 2009 bedient agree auch diesen Kanal. Mit dem Modul agree MobileBanking können Bankkunden Geld überweisen, ihre Umsätze abfragen oder Zugangsdaten ändern. Die Banking App der Fiducia gehört zu den Erfolgreichen im App Store. Doch die Reise geht weiter. Inzwischen unterstützt ein „Finanzmanager“ den Bankkunden bei seiner Budgetplanung. Rechnungen können ganz einfach überwiesen werden, indem das Smartphone einen aufgebrachten QR-Code scannt.

Die agree-Historie im Überblick

1999: Die Genossenschaftsbanken und der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) beschließen, künftig nur noch ein Bankensystem einzusetzen.

2002: Fiducia und RBG stellen ihre Idee für agree vor: NBS und GENOS sollen „grundrenoviert“ und um die fachlichen Stärken von GEDIS/GEBOS und RUBIN „angereichert“ werden.

2003: agree 1.0 steht zur Verfügung.

2004: Start eines der größten Migrationsprojekte in der Geschichte der Finanzwirtschaft.

2007: Ende des Migrationsprojektes von agree: 840 Volksbanken und Raiffeisenbanken setzen agree ein. agree 3.0 steht zur Verfügung.

2009: agree wird mobil.

2010: agree Assistenten vereinfachen zentrale Bankprozesse.

2013: Applikation „agree touch: Impulse“ ergänzt das Banksystem agree

 

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Judith Probst

Fiducia IT AG

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