Alleskönner Smartphone: Jetzt auch Geld abheben per App

Bundesweit bisher einmalige Lösung „VR-mobileCash“ der Fiducia seit April im Breiteneinsatz

Karlsruhe, 15. April 2015 – Fotografieren, einkaufen, Geld überweisen, Tickets bestellen oder mal eben die Heizung regulieren: Dank vielfältiger Möglichkeiten haben sich Smartphones vor allem bei den Jüngeren mittlerweile zum unverzichtbaren Alltagsbegleiter gemausert. Mit der bundesweit bisher einmaligen Lösung „VR-mobileCash“ hat die Fiducia IT AG diesem digitalen Alleskönner nun noch ein weiteres Feature spendiert: Seit Anfang April können sich Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken im Geschäftsgebiet der Fiducia jetzt auch per Handy mit Bargeld am SB-Gerät versorgen, also kartenlos. Hierzu hat der Karlsruher IT-Dienstleister seine VR-Banking-App erweitert und VR-mobileCash integriert. Das neue Verfahren wird von den teilnehmenden VR-Banken in den kommenden Wochen sukzessive eingeführt. Die VR-Banking-App ist bereits auf über zwei Millionen Endgeräten im Einsatz.

 

„Wir sind stolz darauf, dass wir VR-mobileCash innerhalb kurzer Zeit von einer ersten Idee im Rahmen unserer Hausmesse COM zur Serienreife mit bundesweitem Vorbildcharakter entwickelt haben“, sagt Klaus-Peter Bruns, Vorsitzender des Vorstands der Fiducia IT AG. Bruns betont weiter, dass es sich bei VR-mobileCash um ein sicheres und manipulationsgeschütztes Verfahren handelt. So werde bei der ersten Anmeldung zur mobilen Auszahlung in der VR-Banking-App eine einmalige App-Identifikationsnummer  generiert, die sichergestellt, dass die mobile Auszahlung nicht manipuliert oder von anderen Smartphones durchgeführt werden kann. Den zugehörigen Freischaltcode erhalten die Bankkunden dann ebenso per Post wie die einmalig erstellte mobile PIN (mPIN), die jede Auszahlung am SB-Gerät auslöst. Diese mPIN erfüllt im Übrigen die gleichen hohen Sicherheits- und Verschlüsselungskriterien wie die PIN für die VR-BankCard.

In wenigen Schritten zum Bargeld

Schon auf dem Weg zum Geldautomaten können die Bankkunden ihre Auszahlung vorbereiten. Hierzu wählt der Kunde ein Konto und tippt einfach den gewünschten Betrag ein. Am SB-Gerät angekommen fordert er per Knopfdruck am Automaten die so genannte mTIN (mobile Transaktions-Identifikationsnummer) an, die dann ebenfalls in die Banking-App eingegeben wird. Die mTIN ist ein individuell generierter Zahlencode, der für drei Minuten gültig ist und der Identifikation des Geldautomaten dient. Mit der Eingabe der mPIN wird die Auszahlung schließlich ganz einfach bestätigt und ausgelöst.

 

 

Fiducia-Gruppe

Die Fiducia IT AG mit Hauptsitz in Karlsruhe ist Dienstleister für Informationstechnologie in der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Über 650 der knapp 1.100 deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken sowie gut 50 Privatbanken setzen auf die IT-Lösungen der Fiducia und vertrauen dem hohen Sicherheitsstandard des Karlsruher Rechenzentrums. Darüber hinaus profitieren öffentliche Verwaltungen und Unternehmen wie der ADAC e. V. vom Know-how und der Infrastruktur des Unternehmens. Aktuell verwaltet die Fiducia fast 18 Millionen Kontokorrentkonten, verarbeitet jährlich 3,9 Milliarden Buchungsposten, betreut fast 100.000 Bankarbeitsplätze und gewährleistet an ihren 23.000 Selbstbedienungsgeräten auch die reibungslose Versorgung der Bankkunden mit Bargeld. Mit der Sm@rt-TAN plus stellt die Fiducia das zurzeit sicherste Verfahren für Online-Banking zur Verfügung. Sie betreibt zwei Hochsicherheitsrechenzentren und bietet ihren Partnerbanken mit der IT-Lösung „agree“ eines der führenden Banksysteme. Das Verarbeitungsvolumen im eigenen Druck- und Kuvertierzentrum lag 2013 bei 675 Millionen DIN-A4-Seiten sowie 180 Millionen kuvertierten Sendungen. Einschließlich ihrer Tochterunternehmen beschäftigt die Fiducia IT AG derzeit gut 3.000 Mitarbeiter. Die Unternehmensgruppe erzielte im Geschäftsjahr 2013 einen Umsatz von rund 720 Millionen Euro.

Ende 2014 haben die beiden genossenschaftlichen Rechenzentralen Fiducia IT AG und GAD eG beschlossen, ihre Kräfte zur „Fiducia & GAD IT AG“ zu bündeln. Damit entsteht einer der bundesweit größten Dienstleister für Informationstechnologie mit etwa 5.500 Beschäftigten. Zu den Hauptkunden des Unternehmens zählen alle rund 1.100 deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken. Derzeit befindet sich das neue Unternehmen im Gründungsprozess. Rechtskräftig wird die Fusion voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2015.

 

Thomas Nusche

Fiducia IT AG

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