Messe COM18: Genossenschaft im digitalen Zeitalter

Fiducia & GAD setzt auf verlässliche IT-Lösungen

Karlsruhe, 10. April 2018. Wie sieht eine Digitalisierung in der Finanzbranche aus, die nicht die Gewinnmaximierung, sondern den Menschen in den Mittelpunkt stellt? Passend zum 200-jährigen Jubiläum von Friedrich Wilhelm Raiffeisen präsentiert die Fiducia & GAD vom 9. bis 12. April auf der IT- und Bankfachmesse COM18 ihre genossenschaftlichen Ideen für die digitalisierte Zukunft.

"Die wichtigste Währung in unserer Gruppe ist und bleibt das Vertrauen", sagt Klaus-Peter Bruns, Vorsitzender des Vorstands.

Leihen statt Kaufen mit “GenoSharing”
Im „Raum Perspektiven“ erleben die Messebesucher, welche Antworten die Fiducia & GAD auf Fragen der Digitalisierung, künstlichen Intelligenz und den Krypto-Hype für die Volksbanken und Raiffeisenbanken hat. Eine davon ist zum Beispiel die neue Plattform „GenoSharing“, die der IT-Dienstleister für rund 1.000 Volksbanken und Raiffeisenbanken in ihrem „Raum Perspektiven“ auf der COM18 präsentiert. Leihen statt Kaufen lautet hier die Devise: Was einer nicht hat, haben viele. Die Idee: Über die Plattform GenoSharing.com können Privatkunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken selten genutzte Gegenstände ganz einfach verleihen oder auch selbst ausleihen. Die Bank schafft für ihre Kunden den Zugang zur Plattform und kann dort auch eigene Dinge verleihen.

Damit bietet sich für die rund 30 Millionen Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken ein nahezu unbegrenztes Angebot, Dinge mit geringem Zeit- und Kostenaufwand zu leihen oder zu verleihen. GenoSharing soll noch in diesem Jahr zunächst mit einer Family&Friends-Testphase an den Start gehen – und zwar zunächst bei der Volksbank Heilbronn eG, die zugleich Ideengeber für diese Plattform ist.

Mit GenoSharing bietet sich für die rund 30 Millionen Kunden der Volksbanken und Raiffeisenbanken ein nahezu unbegrenztes Angebot, Dinge zu leihen oder zu verleihen.

GenoSharing ist ein Beispiel dafür, wie die Volksbanken ihre Geschäftstätigkeit künftig weiter ausbauen können. Eine weitere Lösung, an der die Fiducia & GAD aktuell arbeitet: eine überregionale Digitalplattform, die zwischen lokal begrenzten digitalen Ökosystemen vermittelt. Sie beinhaltet zum Beispiel Online-Angebote kommunaler Versorger, lokale Tauschbörsen oder andere Communities im Netz. Hier können Volksbanken und Raiffeisenbanken ihre regionalen Stärken ausspielen. Die Zusammenarbeit und kollektive Intelligenz der genossenschaftlichen FinanzGruppe bieten die ideale Voraussetzung für ein solches digitales Ökosystem.

KI auf Vertrauensbasis

Auch beim Thema Künstliche Intelligenz setzt die Fiducia & GAD auf nachhaltige und verlässliche Lösungen. Der digitale Vertrauens-Assistent „Kiu“ - bislang bekannt unter dem Arbeitstitel Sarabi – ermöglicht den Kunden per Sprach- und Texteingabe Zugriff auf alle seine Konten. Der Assistent nennt ihm Kontostände oder Umsätze in einem gewünschten Zeitraum und zeigt sie ihm im Chatverlauf an. Weitere Filtermöglichkeiten sind Beträge, Empfänger oder der Verwendungszweck von Zahlungen. Die Anwendungsmöglichkeiten sind aber keineswegs nur auf banktypische Routinen beschränkt. Denkbar sind zum Beispiel auch Online-Einkäufe bei regionalen Einzelhändlern – inklusive komfortabler und sicherer Bezahlung per VR-BankingApp. Der besondere Vorteil von Kiu im Vergleich zu anderen digitalen Assistenten: Alle Nutzerdaten, mit denen Kiu arbeitet, werden hierzulande gespeichert und unterstehen somit der deutschen Gesetzgebung.

Im „Raum Perspektiven“ erleben die Messebesucher, welche Antworten die Fiducia & GAD auf Fragen der Digitalisierung, künstlichen Intelligenz und den Krypto-Hype für die Volksbanken und Raiffeisenbanken hat.

Das Vertrauen der Kunden steht ebenfalls im Mittelpunkt bei einer neuen Lösung zur Verwahrung von Kryptowährungen. Mit dem „Kryptotank“ können Besitzer von Kryptowährungen die dazugehörigen Schlüssel von Bitcoin, Ethereum & Co künftig einfach und sicher speichern. Die Daten werden mit Hilfe der langjährigen Expertise im Bereich IT-Security im Hochsicherheitsrechenzentrum verwahrt - so sicher wie ein Bankkonto. In einer ersten Umsetzung ist ein Wallet zur reinen Sicherung der Schlüssel geplant und soll um Funktionalitäten wie das Versenden von Währungen erweitert werden.

„Die wichtigste Währung in unserer Gruppe ist und bleibt das Vertrauen, das die Banken uns und die Kunden den Banken entgegenbringen“, ist Klaus-Peter Bruns, Vorstandsvorsitzender der Fiducia & GAD, überzeugt. „Dieses Vertrauen stärken wir, indem wir Lösungen entwickeln, die marktgerecht und verlässlich zugleich sind – ganz im Sinne der Genossenschaft.“

Passend zum 200-jährigen Jubiläum von Friedrich Wilhelm Raiffeisen präsentiert die Fiducia & GAD vom 9. bis 12. April auf der IT- und Bankfachmesse COM18 ihre genossenschaftlichen Ideen für die digitalisierte Zukunft.

Beate Fenneker
Fiducia & GAD IT AG
Telefon: +49 251 – 7133 1912
Beate.Fenneker@fiduciagad.de  

Sarah Ochs
Fiducia & GAD IT AG
Tel.: +49 721 4004-2523
Sarah.Ochs@fiduciagad.de

Die Fiducia & GAD IT AG
Die Fiducia & GAD IT AG ist der Dienstleister für Informationstechnologie der genossenschaftlichen FinanzGruppe. Das Unternehmen mit Verwaltungssitz in Karlsruhe und Münster sowie Niederlassungen in München, Frankfurt und Berlin beschäftigt in der Unternehmensgruppe gegenwärtig mehr als 6.400 Mitarbeiter, die gemeinsam einen Jahresumsatz von rund 1,4 Milliarden Euro erwirtschaften. Zum Kundenkreis der Fiducia & GAD zählen alle rund 1.000 Volksbanken und Raiffeisenbanken in Deutschland, die Unternehmen der genossenschaftlichen FinanzGruppe sowie zahlreiche Privatbanken und Unternehmen anderer Branchen, darunter auch der ADAC. Die Fiducia & GAD betreut 173.000 Bankarbeitsplätze, verwaltet knapp 83 Millionen Kundenkonten und stellt mit bundesweit gut 36.000 eigenen Selbstbedienungsgeräten flächendeckend auch die reibungslose Bargeldversorgung sicher. In ihren vier Hochsicherheitsrechenzentren betreibt die Fiducia & GAD derzeit die beiden Bankverfahren „agree21“ und „bank21“.

 

Weitere Informationen:

www.fiduciagad.de